Zu Beginn der Partie kamen beide Mannschaften behäbig in das Spiel. Technische Fehler und eine dürftige Chancenverwertung auf beiden Seiten ließen wiederholt, ein Raunen in der Halle erklingen. Nach 20 Minuten war der Spielstand mit 9:7 absolut ausbaufähig. Beim Halbzeitstand von 12:10 ging es in die Kabinen.
Der LHC kam jetzt besser ins Spiel. Das Tempospiel der Cottbuser beschleunigte sich und Joshi vernagelte zunehmend das heimische Tor. In der 47. Minute konnte die Mannschaft den Vorsprung auf 20:14 ausbauen. 9 Minuten vor dem Spielende gelang Falkensee -nach einem Zwischenspurt- der Anschlusstreffer zum 21:18. Es sollte das letzte Tor der Gäste werden. Cottbus fing sich in der drohenden Trendwende wieder und stellte nun die Weichen zum Sieg. Anika steuerte noch drei ihrer sechs Treffer hinzu und brachte den LHC in siegreiches Fahrwasser.
Es sollte noch einen direkten Freiwurf bei 14 m in der bereits abgelaufenen Spielzeit für den LHC geben. Nach einem kurzen fragenden Blick zur Trainerbank, nagelte Flo mit einem satten Knaller an die Unterlatte den Ball ins Netz. Ein unglaublicher Sonntagswurf beendete das Spiel und ließ das heimische Publikum jubeln.
Am nächsten Wochenende geht es für die jungen Frauen zum schweren Auswärtsspiel nach Schwedt zur SG Uckermark.
Trainer Uwe Neumann
"Die heutige Leistung der Mannschaft erinnert mich etwas an Aprilwetter. Wir müssen beständiger spielen und uns weniger dem Spielsystem der Gäste anpassen. Sobald das Team drückt und diszipliniert agiert, sehe ich eine hervorragende Mannschaft mit Biss und guten Impulsen. Dass sich erneut jede Feldspielerin in die Torliste eintragen konnte, freut mich und zeigt die Breite des Kaders. Den Sieg haben wir uns jedenfalls verdient erarbeitet und wollen am kommenden Wochenende 2 Punkte aus Schwedt mitnehmen."
LHC Cottbus:
Joshi (Tor), Hannah (1), Jupa (1), Golla (1), Lara (5), Marie (1), Flo (6), Kochi (1), Frida (3), Hedi (1), Anika (6)
-coaching by-
Frida Hollnick, Lucas Bernickel, Jennifer Weichert, Tony Pfeifer & Uwe Neumannrkauf.