Dabei starteten die Gäste vielversprechend: Durch frühe Treffer von Melli und Tabby lag Cottbus schnell mit 2:0 in Führung. Doch diese Sicherheit hielt nicht lange. Wünsdorf fand zunehmend besser ins Spiel, nutzte technische Fehler und Nachlässigkeiten konsequent aus und drehte die Partie bereits Mitte der ersten Halbzeit.
Vor allem in der Defensive fehlte dem LHC an diesem Tag die gewohnte Stabilität, während im Angriff viele Chancen liegen gelassen wurden. Wünsdorf setzte sich zwischenzeitlich deutlich ab, ehe Cottbus kurz vor der Pause noch einmal verkürzen konnte. Mit einem 14:12-Rückstand ging es in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich der LHC zurück ins Spiel. In der 39. Minute gelang sogar der Ausgleich zum 16:16, und auch in der Schlussphase blieb die Partie beim 21:21 weiterhin offen. Doch genau in dieser entscheidenden Phase fehlte die letzte Konsequenz. Wünsdorf nutzte seine Möglichkeiten effektiver, während Cottbus erneut an sich selbst scheiterte.
Die Gastgeber setzten sich in den letzten Minuten vorentscheidend ab und brachten den Vorsprung trotz einer späten Aufholjagd der Lausitzerinnen über die Zeit.
Am Ende steht eine ärgerliche 23:26-Niederlage in einem Spiel, in dem für den LHC deutlich mehr möglich gewesen wäre. Nun gilt es, das Spiel schnell abzuhaken, die Fehler aufzuarbeiten und den Fokus auf die kommenden Aufgaben zu richten.
Im Final Four können wir uns noch einmal gegen Wünsdorf beweisen!uf.