Die ersten 15 Minuten der Partie verliefen noch etwas holprig. Das Team musste sich erst finden, während die Gäste aus Bad Liebenwerda ordentlich Gegenwehr leisteten. Vor allem über den Rückraum machten sie unseren Mädels das Leben schwer und tankten sich immer wieder mit enorm starken Eins-gegen-Eins-Aktionen durch.
Doch als die Zahnräder im LHC-Spiel einmal ineinandergriffen, übernahmen die Gastgeberinnen klar die Kontrolle. Vanessa Kalz glänzte dabei mit wuchtigen und präzisen Würfen aus dem Rückraum, die viele wichtige Tore einbrachten. Gleichzeitig belohnte sich die Mannschaft für eine immer stärkere Abwehrarbeit: Tabea Schmidt zündete mehrfach den Nachbrenner und netzte immer wieder mit laufstarken Tempogegenstößen ein.
Über den Zwischenstand von 9:6 erarbeiteten sich die LHC-Frauen bis zur Halbzeit bereits ein komfortables 18:9. Auch nach dem Seitenwechsel ließ das Team um Coach Eric Kozlowski nichts mehr anbrennen. Bad Liebenwerda hielt zwar weiter dagegen, doch die Cottbusserinnen hielten das Tempo hoch und spielten den Vorsprung souverän herunter. Und auch wenn sich an Hand der Tore die ein oder andere Spielerin etwas hervorhebt, war es alles in allem doch eine absolute Teamleistung.
Am Ende stand ein hochverdienter 33:21-Heimsieg auf der Anzeigetafel – ein starker Auftakt in die neue Spielzeit, der definitiv Lust auf mehr macht!