Die Partie startete zunächst mit Vorteilen für den LHC. Über 5:2 und 8:5 erspielten sich die Cottbusserinnen einen kleinen Vorsprung. Vor allem Jasmin Reimer zeigte sich früh treffsicher und sorgte immer wieder für wichtige Tore. Doch Falkensee blieb dran und kämpfte sich mit viel Einsatz zurück in die Partie. Beim 10:10 war der Ausgleich geschafft und bis zur Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mit einem 12:12 ging es schließlich in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Start und zogen zwischenzeitlich auf 18:14 davon. Doch unsere Mädels ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Mit viel Kampf und einer starken Moral arbeitete sich der LHC Tor um Tor heran. Jasmin Reimer übernahm dabei immer wieder Verantwortung, während Caroline Hallert wichtige Treffer beisteuerte.
Beim 17:18 war der Anschluss wieder hergestellt, beim 21:21 schließlich der Ausgleich geschafft. Kurz darauf brachte Jamsin Reimer den LHC mit dem 22:21 erstmals wieder in Führung. In der Schlussphase wurde es dann richtig spannend: Über 24:24 und 25:25 ging es Tor um Tor, ehe Nadine Wittke zum 26:25 traf. Caroline Hallert erhöhte kurz vor Schluss sogar auf 27:25.
Falkensee verkürzte noch einmal auf 27:26 und sorgte für eine letzte Zitterpartie. Doch unsere Mädels brachten die Führung über die Zeit und sicherten sich damit den Sieg dieses Spiels. Am Ende war es eine geschlossene Mannschaftsleistung, die den Unterschied machte.
Mit viel Einsatz, Kampfgeist und Nervenstärke zieht der LHC damit ins Viertelfinale des HVB-Pokals ein – und kann stolz auf diesen packenden Pokalfight zurückblicken!