Veröffentlichung: 5. Mai 2026
Hannes Knecht verlängert Vertrag beim LHC Cottbus
Rückraumspieler tritt auch kommende Saison für Cottbus an
Seit zehn Jahren spielt Hannes Knecht für Cottbus. Der Spielmacher ist das beste Beispiel, wie aus einem Jugendspieler ein absoluter Leistungsträger wird. Das ist der Weg, den der LHC auch künftig gehen will.
„Ich habe verlängert, weil ich mich menschlich und auch sportlich gesehen hier sehr wohl fühle“, sagt der Rückraumspieler. 90 Tore hat er in dieser Saison bisher erzielt. Oft waren es Treffer in entscheidenden Phasen. Da geht Hannes Knecht voran, da übernimmt er Verantwortung.
Auch wenn er zu den kleineren Spielern im Team zählt, geht er dorthin, wo es weh tut. Als Spielgestalter hat er maßgeblichen Anteil daran, dass der LHC nach Spitzenreiter GW Werder den zweitbesten Angriff der Liga stellt. Treue zum Verein ist ihm sehr wichtig. „Ich werde hier von jedem geschätzt. Und natürlich sind mir auch die vielen Zuschauer bei den Heimspielen von großer Bedeutung“, begründet er seine Entscheidung zur Vertragsverlängerung.
Die sportliche Leitung beim LHC ist voll des Lobes über Hannes Knecht. Er zählt für Gordon Roth zu den größten positiven Überraschungen der letzten Jahre – obwohl er den jungen Rückraummitte schon lange kennt und schätzt: „Seit ich Hannes das erste Mal auf der Platte gesehen habe, ist er für mich ein absoluter Augenschmaus. Er ist genau der Spielertyp, der mir am meisten zusagt.“
Knecht bringt eine Kombination aus spielerischer Intelligenz, technischer Sauberkeit und taktischem Verständnis mit, die ihn bereits jetzt zu einem der besten Rückraummittespieler der Regionalliga Ostsee-Spree macht. In der vergangenen Saison sammelte er zudem wertvolle Drittligaerfahrung – mit Erfolg. „Hannes versteht es wie kaum ein anderer, ein Spiel zu lesen und zu lenken. Er gibt dem Spiel in den richtigen Momenten Tempo und Dynamik, aber auch die nötige Ruhe, wenn es darauf ankommt. Seine Effizienz ist bemerkenswert – ihm passieren schlicht wenige Fehler“, so Roth. Besonders hervorgehoben werden Knechts Stärken im 1 gegen 1, sein Zug zum Tor, seine Fähigkeit, Mitspieler in Szene zu setzen und sein ruhiges, ausgeglichenes Auftreten auch in Drucksituationen.
Es sei eine Auszeichnung, mit so einem jungen Talent zusammenzuarbeiten, das seinen Weg geht und noch so viel Entwicklungspotenzial in sich trägt. „Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie Hannes in drei oder vier Jahren dasteht, wenn er als vollausgebildeter Handballer in der Blüte seiner Laufbahn steht“, so Gordon Roth.
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