Auf dem Papier schien es eine klare Sache zu werden. Der Tabellenletzte BFC Preussen – bisher ohne einen Punkt in der Liga – traf auf den verlustpunktfreien Tabellenführer aus Cottbus. Auf der Platte aber war es ein sehr enges Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten.
Der LHC legte einen guten Start hin. Nach zehn Minuten stand es 7:3. Im Vergleich zu den letzten Spielen konnte Cottbus dieses Mal aber nicht entscheidend davonziehen. Im Gegenteil, die Gastgeber glichen nur fünf Minuten später wieder aus. Von da an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.
Die Lausitzer lagen meist vorn, ließen den Gegner aber immer wieder herankommen. Am Ende rettete der LHC einen hauchdünnen 30:29 Sieg über die Ziellinie. Beste Torwerfer auf Cottbuser Seite waren Kastriot Jupa, Lukasz Orlich und Hannes Knecht (alle mit jeweils fünf Toren)
„Wir überstehen einen Stresstest. So lässt sich das Spiel am besten zusammenfassen“, analysierte LHC-Trainer Bennett Speed nach der Partie. „Man muss ehrlich sein, wir spielen nicht unser bestes Spiel. Wir sind nie wirklich gut in unseren Rhythmus und in unseren Spielfluss gekommen. Am Ende zählen die zwei Punkte und es ist wichtig, dass wir so eine enge Situation überstanden haben.“
Am kommenden Samstag, 24. Oktober, steht das dritte Auswärtsspiel in Serie an. Der LHC trifft auf den Tabellenfünften MTV 1860 Altlandsberg. Anwurf ist 17 Uhr.