Cottbus kam ordentlich in die Partie, erspielte sich schnell eine knappe Führung. Ab der 20. Minute riss beim LHC etwas der spielerische Faden. Innerhalb vom fünf Minuten zog Rostock mit einem 5:0 Lauf davon. Zur Pause stand es 9:14 aus Sicht der Lausitzer.
Nach der Halbzeit konnten die Rostocker den großen Vorsprung zunächst halten. Ab der 40. Minute aber kämpften sich die Cottbuser Tor um Tor heran. 15 Minuten vor Ende stand es nur noch 19:21. Allerdings fehlte dem LHC an diesem Tag die Effizienz im Angriff, um das Spiel noch zu drehen. Ein Ausdruck dafür sind fünf verworfene Siebenmeter. Und so ließ der Gastgeber keine Luft mehr ran und gewann am Ende deutlich mit 30:25.
LHC-Trainer Bennett Speed war nach dem Spiel entsprechend enttäuscht. „Wir kommen über die ganzen 60 Minuten gar nicht ins Spiel, finden schwer Lösungen im Angriff und sind von Anfang bis Ende nicht effizient genug. Dadurch lassen wir Rostock in ihr Tempospiel kommen und machen genau das, was wir nicht hätten machen dürfen“, bilanzierte er. „Am Ende verlieren wir dadurch klar und deutlich das Torhüterduell und laufen die ganze Zeit einem Rückstand hinterher.“
Nach der zweiten Saisonniederlage liegt der LHC Cottbus weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz. Der Rückstand auf den verlustpunktfreien Spitzenreiter Grün-Weiß Werder beträgt nun schon sechs Punkte. „Wir haben viel aufzuarbeiten und viel aufzuholen“, sagt Bennett Speed. „Was wir in den letzten beiden Spielen gegen OSF Berlin und Rostock gezeigt haben, ist nicht der Handball, den wir spielen wollen. Diese zwei Ergebnisse sind nicht akzeptabel.“
Am 31. Januar 2026 geht es für den LHC weiter. In der Lausitz-Arena gastiert dann der Grünheider SV. Anwurf ist 19 Uhr. Der Kartenvorverkauf läuft.