Regionalliga-Spiele zwischen Cottbus und Schwerin sind nichts für schwache Nerven. Schon im Hinspiel gab es ein Unentschieden. Nicola Kuhlmey traf damals erst drei Sekunden vor dem Ende zum Ausgleich. Dieses Mal stand es 11 Sekunden vor Schluss 28:28 mit Ballbesitz für Cottbus, die eine Auszeit nahmen. LHC-Trainer Bennett Speed ging „all in“ und nahm den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers von der Platte. Doch die Lausitzer verloren den Ball, Schwerin schoss in der letzten Sekunde ins leere Tor.
„Es war auf beiden Seiten ein sehr kämpferisches Spiel. Wir hatten heute sehr oft kein Glück. Gegen Ende machen wir leider eins, zwei Fehlwürfe zu viel. Sonst hätten wir uns schon entscheidend absetzen können“, so Bennett Speed. „Wir wollten die zwei Punkte holen, weil uns nur ein Sieg im Aufstiegskampf hilft. Deshalb habe ich mich am Ende dafür entschieden, den Angriff mit sieben Feldspielern zu spielen.“ Der Ausgang sei dann brutal gewesen, resümierte der Trainer.
Für den LHC stehen nun zwei Heimspiele an. Am kommenden Samstag, 21. März, geht es gegen den Ludwigsfelder HC. Eine Woche später, am 28. März, kommt Liga-Primus GW Werder in die Lausitz-Arena. Für beide Spiele läuft der Kartenvorverkauf.