Im Halbfinale gegen Grünheide, dem Tabellenletzten der Regionalliga Ostsee-Spree, gewann Cottbus mit 35:18 (15:7). Die Lausitzer starteten stark in die Partie. Nach einer Viertelstunde stand es bereits 7:0. Diesen Vorsprung baute Cottbus dank einer starken Abwehr und einer konzentrierten Angriffsleistung Tor um Tor aus. Bester Torschütze in dieser Partie war Nicola Kuhlmey mit neun Toren.
Im Finale traf der LHC auf den ungeschlagenen Regionalliga-Spitzenreiter GW Werder. Die Cottbuser revanchierten sich für die Niederlage in der Liga und gewannen etwas überraschend deutlich mit 37:29 (19:13). Auch in dieses Spiel kamen die Lausitzer sehr gut rein, führten schnell mit 5:0. Werder aber hielt dagegen und ging nach 40 Minuten das erste Mal in Führung (24:23). In den letzten zehn Minuten gelang den Lausitzern dann jede Aktion, Werder wiederum kam gar nicht mehr zum Zuge. So kam es am Ende zum deutlichen Ergebnis. Bester LHC-Torschütze im Finale war Kuno Schauer mit sieben Treffern.
Der Pokalsieg war ganz nach dem Geschmack von LHC-Trainer Bennett Speed. Er war schon im Vorfeld fest davon überzeugt, dass die Mannschaft ihren besten Handball zeigt. Und so kam es dann auch. Der Erfolg soll Rückenwind für die Rückrunde geben. Mit 20:6 Punkten liegt der LHC Cottbuser derzeit auf dem dritten Tabellenplatz. Werder führt mit 26:0 Punkten.
Am 31. Januar 2026 geht es für den LHC im Liga-Alltag weiter. In der Lausitz-Arena geht es dann wieder gegen den Grünheider SV. Anwurf ist 19 Uhr. Der Kartenvorverkauf läuft.