Spiele in Berlin sind normalerweise eine Herausforderung. In den Hallen darf kein Harz verwendet werden, was für die Heimteams meist ein Vorteil ist. Im Vorjahr reichte es für den LHC nur zu einem Unentschieden. Doch dieses Mal war das Spiel Dominanz pur.
Der LHC legte einen Blitzstart hin. Nach zehn Minuten stand es bereits 10:3 für Cottbus. Die Lausitzer zogen ihr variantenreiches Tempospiel auf. Die Abwehr stand sicher und ließ nur wenig zu. In der zweiten Hälfte das gleiche Spiel. Mit einem wahren Offensivspektakel setzte sich der LHC Tor um Tor ab. Linksaußen Nicola Kuhlmey warf 17 Tore, darunter neun Siebenmeter. Am Ende stand ein deutlicher Sieg für die Lausitzer.
„Ich bin unfassbar stolz auf die Moral und die Mentalität, die die Mannschaft gezeigt hat“, sagte Bennett Speed nach dem Spiel. „Wir waren von Anfang bis zum Ende deutlich besser und haben den externen Nachteil, ohne Harz spielen zu müssen, nie zur Debatte kommen lassen. Dieser Sieg hier ist ein wirklich sehr gutes Ergebnis für uns und darauf können wir stolz sein.“
Am kommenden Samstag, 17. Oktober, muss der LHC erneut in Berlin antreten. Gegner dann ist der Tabellenletzte BFC Preussen.