Von Beginn an machten die Gastgeber klar, dass es an diesem Abend nur einen Sieger geben wird. Nach sechs Minuten stand es bereits 5:1 für den LHC. Die Berliner, die auf drei Spieler verzichten mussten, nahmen die erste Auszeit. Die taktischen Anweisungen halfen nicht viel. Cottbus drückte immer wieder aufs Tempo. Im Angriff gelangen viele Aktionen. In der Abwehr wurde hart, aber fair zugepackt. Berlin kam überhaupt nicht zum Zuge. Zur Halbzeit stand es 20:5 für den LHC. Nur fünf Gegentore in einer Halbzeit gab es seit Ewigkeiten nicht mehr.
Auch der Start in die zweite Halbzeit war aus Cottbuser Sicht sehr überzeugend. In vier Minuten erzielte der LHC sechs Tore und stellte auf 26:5. Danach verwaltete Cottbus das Ergebnis souverän. LHC-Trainer Bennett Speed wechselte kräftig durch, gab insbesondere den Nachwuchsspielern viel Spielzeit. Am Ende gewannen die Lausitzer mit 46:17.
Beste LHC-Torschützen waren die Linksaußen Nicola Kuhlmey und Pascal Hüneburg mit jeweils sechs Toren. Einziger Wehrmutstropfen war eine Verletzung von Marc Schmitz. Der Kreisläufer knickte in seiner ersten Aktion mit dem Fuß um und konnte nicht mehr ins Spiel eingreifen.
„Das war wirklich ein sehr guter Start in die Saison. Wir haben die gesamte Partie sehr souverän und professionell gespielt“, sagte Bennett Speed nach dem Spiel. „Wir wollten den Zuschauern zum Auftakt ein gutes Spiel zeigen. Jetzt hoffen wir, dass wir diese Leistung auch in Ludwigsfelde abrufen können“, so der LHC-Trainer. In einer Woche kommt es zum Duell. Ludwigsfelde gewann sein erstes Spiel bei der SG OSF Berlin. Der LHC ist also gewarnt.