Zehn Minuten waren am Samstag gespielt und es stand bereits 10:2 für den LHC. Die Mannschaft ging hochkonzentriert an die Aufgabe heran. Das Team spielte im Angriff sehr variabel. Sechs verschiedene Spieler trafen in der frühen Spielphase ins Tor. Im Tor zeigte Filip Hancic starke Paraden. Zusammen mit der Abwehr war er für Greifswald eine ziemlich große Herausforderung. Mit 24:14 ging es in die Halbzeitpause.
Auch in der zweiten Hälfte ließen die Cottbuser nicht nach. Mit einem 4:0-Lauf kamen sie aus der Kabine. Wenn Greifswald zu diesem Zeitpunkt noch Hoffnung hatte, etwas näher herangekommen, wurde diese direkt zerstört. Cottbus marschierte, Greifswald reagierte, wobei Kraft und Moral immer mehr nachließen. Die zweite Halbzeit ging mit 23:8 an Cottbus. Am Ende stand 47:22 für den LHC.
„Wir haben äußerst effizient gespielt“, sagte ein sehr zufriedener Trainer Bennett Speed. „47 Tore zu erzielen, sind keine Selbstverständlichkeit. Das hat die Mannschaft sehr gut gemacht.“
Beste Werfer in einer durchweg kompakten Mannschaft waren Anton Koppe (6 Tore), Nicola Kuhlmey, Pascal Hüneburg und Jerremy Kutz (alle 5 Tore). Mit 40:8 Punkten liegt der LHC weiter vier Punkte hinter GW Werder auf Platz 2 der Regionalliga Ostsee-Spree.
Zwei schwere Heimspiele stehen für Cottbus noch an. Am 2. Mai kommt der Tabellendritte OSF Berlin in die Lausitz-Arena. Eine Woche später, am 9. Mai, gastiert der HC Empor Rostock II in der Lausitz. Gegen beide Teams konnte der LHC in der Hinrunde nicht gewinnen. Es waren die entscheidenden Punktverluste mit Blick auf die Tabelle.