Die Partie gegen Lübbenau, die ersatzgeschwächt in der Lausitz-Arena antraten, begann recht wild. Beide Mannschaften kamen durch Einzelaktionen zum Torerfolg. Ab der 5. Minute begann der LHC, sein gefürchtetes Tempospiel aufzuziehen. Mit flüssigen Kombinationen und klaren Abläufen setzten sich die Cottbuser im Angriff immer wieder durch. Die Abwehr hatte einen guten Zugriff und Torhüter Filip Hancic zeigte starke Paraden. Zur Halbzeit stand es 23:12 für die Gastgeber.
Die ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte gehörten Lübbenau. Die Spreewälder waren nun besser im Spiel. Bei Cottbus schlichen sich leichte Fehler ein. Nach 40 Minuten stand es 26:18. Danach steigerte sich der LHC aber wieder. Alexander Takev, der ein starkes Spiel zeigte, glänzte als Torschütze (7 Tore) und als Passgeber. Am Ende hieß es 41:28 für Cottbus.
„Wir haben vor einer tollen Kulisse starke erste 30 Minuten gespielt“, sagte LHC-Trainer Bennett Speed. „Der Anfang der zweiten Hälfte hat mir nicht gefallen. Aber wir haben uns wieder gefangen und das Spiel dann souverän zu Ende gespielt. Am Ende war es ein deutlicher und verdienter Sieg.“
Lübbenaus Trainer Sylvio Schelletter war nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Cottbus, der FC Bayern der Liga, ist für uns nicht der Gradmesser. Wir hatten im Rückraum zudem zwei verletzungsbedingte Ausfälle. Vor dem Hintergrund hat das Team besonders in der zweiten Halbzeit gut gespielt. Schade, dass es am Ende dann doch über 40 Gegentore geworden sind“, so der Coach.
Auf den LHC Cottbus wartet am kommenden Wochenende ein schweres Auswärtsspiel. Es geht gegen den HSV Insel Usedom, bislang ebenso verlustpunktfrei wie die Lausitzer.