Unter den Augen des ehemaligen Cottbuser Spielers Stephan Swat – heute sportlicher Leiter beim Drittligisten EHV Aue – startete der LHC gut in die Partie. Angeführt von einem bärenstarken Torhüter Filip Hancic, der fast alle Bälle wegfischte, erspielte sich Cottbus schnell einen komfortablen Vorsprung. Für Ludwigsfelde war das Tempospiel der Hausherren in den ersten 30 Minuten eine Nummer zu schnell.
Spielerisch zeigten die Cottbuser ihr gesamtes Können. Ein Traumtor von Rechtsaußen Jerremy Kutz, das mit Sicherheit Tor des Monats geworden wäre, wurde leider wegen Übertreten des Kreises abgepfiffen. Mit 19:9 für den LHC ging es in die Kabinen.
Die ersten fünf Minuten nach der Pause liefen nicht gut für die Gastgeber. Leichte technische Fehler schlichen sich ein. Ludwigsfelde verkürzte auf 12:20. Danach fand Cottbus aber wieder zurück ins Spiel. Auch wenn es nicht ganz die Leichtigkeit der ersten Hälfte war, so ließ die Mannschaft vor über 1.000 Zuschauern nichts mehr anbrennen. Am Ende hieß es 34:25. Die besten Torschützen auf Cottbuser Seite waren Lukasz Orlich (7 Tore) und Jerremy Kutz (6 Tore).
„In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt“, sagte LHC-Trainer Bennett Speed nach dem Spiel. „Torhüter, Abwehr, Angriff – alles hat gepasst. Die zweite Hälfte war nicht unser bestes Spiel, aber am Ende war es ein deutlicher Sieg.“
In einer Woche, am 28. März, kommt Liga-Primus GW Werder in die Lausitz-Arena. Auch wenn der Rückstand bereits sechs Punkte beträgt, will der LHC dieses Spiel unbedingt gewinnen. Dafür braucht es jeden Zuschauer. Der Kartenvorverkauf läuft.