Auswärtsspiele auf Usedom sind immer schwer. Vor einer tollen Zuschauerkulisse entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe. Die Partie begann nervös. Nach vier Minuten erzielte Kreisläufer Kastriot Jupa das erste Tor des Spiels. Dann lief es besser. Ab der 10. Minute spielte sich Cottbus einen leichten Vorsprung heraus. Grundlage dafür war eine starke Abwehr und Torhüter Filip Hancic mit guten Paraden. Im Angriff zeigten sich in dieser Phase Lukasz Orlich und Nicola Kuhlmey besonders treffsicher. Die Gastgeber blieben jedoch in Schlagdistanz. Zur Halbzeit stand es 14:11 für Cottbus.
In der zweiten Hälfte kam es zu einem offenen Schlagabtausch. Usedom war nach 35 Minuten bis auf ein Tor heran, schwächte sich dann aber selbst mit Zeitstrafen. Das nutzte der LHC konsequent aus und zog auf 20:16 davon.
In der letzten Viertelstunde wurde es dann richtig heiß. Usedom holte alles aus sich heraus und kämpfte sich bis acht Minuten vor Schluss wieder auf ein Tor heran. Nach einer Auszeit von LHC-Trainer Bennett Speed behielt Cottbus die Nerven und brachte den Sieg über die Ziellinie. Am Ende hieß es 28:25 für den LHC Cottbus. Beste Torschützen waren Nicola Kuhlmey mit (6 Tore) sowie Hannes Knecht und Lukasz Orlich (jeweils 4 Treffer).
„Es war das erwartet schwere Spiel. Usedom kommt mit einer sehr aggressiven und kompakten Abwehr ins Spiel. Da tun wir uns wirklich schwer“, sagte Bennett Speed nach dem Spiel. „Aber was wir defensiv und vor allem im Tor in der ersten Halbzeit gemacht haben, war wirklich gut. Am Ende hat uns die Cleverness geholfen, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Der Sieg war verdient. Wir nehmen zwei richtig wichtige Punkte mit nach Cottbus.“