Veröffentlichung: 10. Mai 2026
LHC Cottbus geht mit klarem Sieg in die Sommerpause
Handballer bezwingen HC Empor Rostock II mit 43:31
Mit einem tollen Tempohandball hat sich der LHC Cottbus in die Sommerpause verabschiedet. Die Lausitzer bezwangen am Samstagabend den HC Empor Rostock II mit 43:31 (20:17) und beenden die Regionalliga Ostsee-Spree auf dem zweiten Platz. Zwei Punkte fehlten am Ende auf Meister GW Werder. Eine gute Nachricht gab es vom Handball-Verband Brandenburg: Im nächsten Jahr steigt das Pokal-Final-Four in Cottbus.
Die Anzeigetafel in der Lausitz-Arena war am Samstag schon in der Sommerpause. Sie verweigerte den Dienst. Trotz aller Versuche ließ sich die Software nicht mehr aktivieren. So musste man auf die analoge Variante umsteigen. Das Spiel begann dadurch eine Viertelstunde später.
Rund 15 Minuten brauchten die Cottbuser auch, um in die Partie zu kommen. Defensiv schafften sie es nicht, Rostock das Leben schwer zu machen. Ab der 20. Minute änderte sich das. Torhüter Niklas Schuhmann, der den Verein aus beruflichen Gründen verlässt, zeigte in seinem letzten Spiel starke Paraden. Die LHC-Abwehr steigerte sich und Cottbus begann, sich von Rostock abzusetzen.
„In der zweiten Hälfte war es Tempohandball vom Feinsten“, sagte LHC-Trainer Bennett Speed nach dem Spiel. „43 Tore zu erzielen, ist wirklich gut.“ Damit blieb Cottbus zu Hause in der Saison ungeschlagen. Die besten Torschützen waren Nicola Kuhlmey und Lukasz Orlich mit jeweils neun Toren. Kuhlmey wurde mit insgesamt 151 Toren drittbester Torschütze der Liga.
Entwicklung stimmt / Erfolgreiche Saison
Der LHC blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück. Mit dem Pokalsieg und einer starken Rückrunde stimmt die Entwicklung – auch für Trainer Bennett Speed, der als junger Coach seine erste Saison für die Männer zuständig war. „Es war ein sehr lehrreiches Jahr. In der Hinrunde haben viele Dinge noch nicht gepasst. Es brauchte Zeit, sich ein Stück weit zu finden und ein neues Klima auf und neben dem Spielfeld zu erzeugen“, so Speed. „Mit dem Jahr 2026 sind wir sehr zufrieden. Die Entwicklung stimmt, wir haben einen großen Schritt nach vorn gemacht.“
Tom Hamann, Geschäftsführer des brandenburgischen Handball-Verbandes, überreichte vor dem Spiel die Medaillen für den Pokalsieg an die Cottbuser Spieler und hatte zudem eine gute Nachricht in die Lausitz-Arena mitgebracht. Das Pokal-Final-Four Turnier nächste Saison steigt in Cottbus (siehe Extra-Pressemitteilung vom Samstag).
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