Die Lausitzer lieferten die konstantesten Leistungen ab und gingen in allen Partien als Sieger hervor. „Es war nicht unser Anspruch, das Turnier zu gewinnen. Umso erfreulicher ist es, dass wir es geschafft haben“, sagte LHC-Trainer Bennett Speed. Er lobte insbesondere die starke Abwehrleistung seines Teams, die den Ausschlag gegeben habe für den Gesamtsieg.
Zum Auftakt gewann der LHC gegen den Viertligisten HC Burgenland mit 24:17. Gegen Gastgeber und Drittligist Oranienburger HC siegten die Lausitzer mit 22:18. Im Showdown um den Turniersieg ging es gegen den ewigen Konkurrenten HV Grün-Weiß Werder - ebenfalls Drittligist.
Zunächst ging es Kopf an Kopf durch die zweimal 20 Minuten, bis der LHC den Grün-Weißen mit seiner starken Deckung den Zahn zog. Mit zunehmender Spielzeit baute sich die Mannschaft einen Vorsprung auf und gab ihn nicht mehr her. 20:17 lautete das Endergebnis zu Gunsten der Lausitzer. „Es macht mich schon stolz, dass wir ein so gutes Turnier gespielt haben, zumal nur ein Kreisläufer dabei war“, sagte Bennett Speed.
Der Turniersieger stellte mit Nicola Kuhlmey auch den besten Torwerfer. Der Linksaußen erzielte im gesamten Turnierverlauf 15 Treffer. Nach diesem Turniersieg richtet sich der Blick des LHC auf die große Saisoneröffnung am 28. August. Dazu sind alle Handballfans, Familien und Sportbegeisterte eingeladen. Los geht es 16:15 Uhr in der Lausitz-Arena mit einer Autogrammstunde. Höhepunkt des Tages ist das Freundschaftsspiel gegen den tschechischen Erstligisten HK FCC Město Lovosice. Die Gäste gehören zur Chance Extraliga, der höchsten Spielklasse im tschechischen Handball. 18 Uhr geht es los.
(Quelle: mit Oranienburger HC)
Alle Ergebnisse vom Matthäi-Cup:
Oranienburger HC – HV Grün-Weiß Werder 17:22
LHC Cottbus – HC Burgenland 24:17
Oranienburger HC – LHC Cottbus 18:22
HV Grün-Weiß Werder – HC Burgenland 27:22
Oranienburger HC – HC Burgenland 27:23
HV Grün-Weiß Werder – LHC Cottbus 17:20
ENDSTAND
1. LHC Cottbus 3 66:52 6:0
2. HV Grün-Weiß Werder 3 66:59 4:2
3. Oranienburger HC 3 62:67 2:4
4. HC Burgenland 3 62:78 0:6